VfR 1920 Ilbenstadt e.V

Sommerwetter, tolle Musik, Zusammenwirken der Vereine – Beim Straßenfest des VfR passte alles

Es war eine gute Idee des Vereins für Rasensport (VfR), das vor acht Jahren untergegangene Straßenfest an der Klostermauer wiederzubeleben. Die Vereine wurden angeschrieben, sechs Clubs machten mit, und am Samstag feierten dann die Ilbenstädter mit zahlreichen auswärtigen Gäste zu den Rock-, Pop- und Oldie-Klängen der vom Oktoberfest her bekannten Gruppe „SAMM“ in den Sonntag hinein.

Luftiges Sommerwetter begleitete die Veranstaltung. Der Landfrauenverein, die Betreuungsschule „Schatzinsel“, die Kolpingjugend, die Freiwillige Feuerwehr, der Turnverein Vorwärts und der Orgelförderverein wirkten mit. Mehrere Treffen waren der Veranstaltung vorausgegangen. Salate, Waffeln, Kuchen, Würste, Braten, Hähnchen und Orgelweine konnten verzehrt werden. Mehrere Vereinsvertreter äußerten den Wunsch, neben dem Straßenfest und dem Martinsmarkt noch weitere gemeinsame Veranstaltungen der Vereine aufzubauen. Und nach dem Erfolg im ersten Jahr werden im kommenden Jahr vielleicht noch mehr Vereine dabei sein.

Zu Beginn des Festgottesdienstes sang der Basilika-Chor unter Leitung von Jan Frische über das Glaubensbekenntnis. Der Basilika-Kantor Jörg Alfons Hutter begleitete am E-Piano. Pfarrer Hans-Joachim Dietze knüpfte daran Gedanken über die ökumenische Tradition in Ilbenstadt und den gemeinsamen Lebendigen Adventskalender. Pfarrer Thomas Knedelhans sprach über Gott in der Natur und las aus der Bergpredigt von denen, die ins Himmelreich gelangen werden. Dietze sprach über die Seligpreisungen Gottes und das Glück. 1920 sei eine erbärmliche Zeit gewesen, welche die Menschen zur Gemeinschaft bewegt hätte. Sieben Freunde hätten den VfR gegründet, jetzt kämen sieben Vereine zusammen. „Wir müssen Gerechtigkeit suchen und aufeinander zugehen.“

(Text und Foto: Udo Dickenberger)

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